Uwe Brede stellt das Konzept hinter der Bilbo auf LLH-Versuchfeld vor

Auf dem Versuchsfeld des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) bei Alsfeld mit den eingehausten Reihen der Ackerbohne BILBO, stellte Uwe Brede die abenteuerliche Geschichte dieser Sorte vor. 100 Samenkörner hatte Uwe Brede mit Genehmigung der KWS Saat aus der Gendatenbank in Gatersleben geholt und vermehrt. Die BILBO steht jetzt als erste angemeldete Sorte der Bäuerlichen Ökologischen Saatzucht eG zur Verfügung, weitere Sorten sollen folgen. Das Ziel der Genossenschaft ist die Züchtung von samenfesten Sorten. Uwe Brede berichtet auch über die Praxis, die Verdaulichkeit durch Quetschen oder grobes Schroten und Abtrennung der Schalen durch Windsichten bei den Ackerbohnen zu erhöhen. Der Rohproteingehalt konnte bei der BILBO von 24 auf 36% gesteigert werden. Die anfallenden Nebenprodukte wie Schalen, Mehl und Staub liegen bei 7% vom Ausgangsgewicht.


Der Import von Sojabohnen und Sojaschrot hat zum Rückgang des heimischen Leguminosenanbaus und zu einer kontinentalen Eutrophierung geführt. Der Sojaanbau in Südamerika bringt vor allem zahlreiche gravierende Umweltschäden mit sich, die auf die Dauer nicht akzeptabel sind und auf immer mehr Widerstand in den Importländern stoßen.

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Ackerbohne BILBO wird eingehaust

Einhausen der Bildbo in Niederbeisheim
Einhausen der BILBO in Niederbeisheim
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